Anlässlich des Holocaust-Gedenktages fand in Möser eine Gedenkminute zum Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Im Mittelpunkt stand die Erinnerung an die Familie Hahlo, deren Schicksal eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist.
Der 27. Januar ist ein Tag, der uns zwingt, das Unaussprechliche auszusprechen und das Unsichtbare sichtbar zu machen. Vor 80 Jahren wurde an diesem Datum das Konzentrationslager Auschwitz befreit.
Die Geschichte von William und Wilhelmine Hahlo steht beispielhaft für Entrechtung, Verfolgung und Ermordung durch das nationalsozialistische Regime – und dafür, dass diese Verbrechen auch mitten in unserer Gesellschaft ihren Anfang nahmen.
„Erinnerung ist kein Ritual, sondern ein Auftrag für die Gegenwart“, betonte Denny Hitzeroth, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Möser. „Sie verpflichtet uns, wachsam zu bleiben und jeder Form von Ausgrenzung entgegenzutreten.“
Die Gedenkminute in Möser machte deutlich: Gedenken heißt Verantwortung übernehmen – heute und in Zukunft.

